Cobra 

Dieses Manöver besteht aus einem schnellen Hochziehen der Nase aus der
Horizontalen. Aufgrund des Schwerpunktes und der Aerodynamik sind dabei
Anstellwinkel bis zu 120 Grad möglich, ohne das die Maschine nach hinten
überkippt (Positionen 1-4).

Die Maschine führt dabei weiterhin eine Vorwärtsbewegung aus, die Flüghöhe bleibt
annähernd gleich (Positionen 5-7). Die Geschwindigkeit nimmt dabei rapide ab.
Je nach erforderlicher Verringerung der Fluggeschwindigkeit, wird der Jet durch den
Piloten wieder in den Horizontalflug gebracht und beschleunigt (Positionen 8-9).

Es wurde festgestellt, das man durch dieses Manöver Verzögerungen
bis zu ca. 100 kt/s erreicht.

Die Cobra

 Kulbit

Ausgehend von einer horizontalen Flughöhe, ist der Pilot mit Hilfe der integrierten
'fly-by-wire' Steuerung und der Schubvektorsteuerung in der Lage, ein schnelles
Hochziehen der Nase zu erreichen (Positionen 1-5). Eine Zunahme der Flüghöhe ist
dabei gering, die Verringerung der Fluggeschwindigkeit, sowie das Erreichen hoher
Anstellwinkel dagegen sehr. Es findet immer noch eine Horizontalbewegung statt,
die < 80 km/h beträgt. Das Flugzeug geht anschließend in die horizontale Rückenlage
über (Positionen 6-8). Sowie die Fluggeschwindigkeit wieder etwas zunimmt, zieht der
Pilot die Nase bis zum Erreichen der Horizontallage nach unten und beschleunigt den
Jet wieder (Positionen 9-12).

Durch dieses modifizierte Cobra Manöver ist es im Luftkampf möglich, sich hinter
einen evtl. Verfolger zu setzen und eine Raketenaufschaltung zu erreichen.

Der Kulbit

 

An der Airshow in Paris stürzte Anatoli mit der Mig 29 ab und konnte sich mit dem Fallschirm retten.